Ich bin in einem sehr kleinen Dorf in Kasachstan aufgewachsen. Ein Ort mit kaum hundert Menschen, einfachen Verhältnissen und einem Leben, das vor allem aus Durchhalten bestand. Meine Mutter verließ meinen Vater und mich, als ich drei Jahre alt war. Diese Frage – warum? – begleitete mich durch meine gesamte Kindheit.
Mein Vater tat alles, was er konnte. Doch die familiäre Situation war schwierig: Konflikte, Unsicherheiten, ständige Umbrüche. Ich wuchs früh in eine Rolle hinein, in der man funktionieren musste, statt Kind zu sein. Meine Oma war in dieser Zeit meine größte Stütze, und dafür bin ich bis heute dankbar.
Mit elf Jahren kam ich nach Deutschland. Von einem Dorf, in dem die Zeit fast stehen blieb, in ein Land, das schneller, lauter und strukturierter war. Ich konnte kein Wort Deutsch – aber ich wusste, dass ich mich anpassen musste, wenn ich hier bestehen wollte. Also lernte ich innerhalb von sechs Monaten fließend sprechen. Nicht, weil es leicht war, sondern weil es notwendig war.
Ich machte meine Ausbildung, arbeitete im Einzelhandel, wurde früh Führungskraft. Später probierte ich verschiedene Branchen aus: Beauty, Trading, Bank, Personalführung, Interior Design. Ich war fleißig und ehrgeizig, doch egal, was ich tat – es erfüllte mich nie. Es fühlte sich an, als würde ich ein Leben leben, das gar nicht meins war. Ich tat vieles, weil andere es erwarteten oder weil ich glaubte, es tun zu müssen. Aber nie, weil es wirklich aus mir selbst herauskam.
Immer wieder wiederholten sich dieselben Muster, dieselben Situationen, dieselben Gefühle. Mein Leben bestand aus Kämpfen, Überleben, Weitermachen – aber nicht aus Ankommen.
Tief in mir wusste ich:
Ich werde irgendwann in die spirituelle Welt eintauchen.
Aber ich wollte nie etwas, das sich unklar oder vage anfühlt.
Ich wollte Spiritualität, die Struktur hat.
Spiritualität, die etwas erklärt.
Spiritualität, die Sinn ergibt.
Während meines Interior-Design-Studiums fand ich schließlich die Schicksalsmatrix – oder vielleicht fand sie mich.
Zum ersten Mal ergab mein Leben einen Zusammenhang:
Warum ich bestimmte Erfahrungen machen musste.
Warum sich Muster wiederholten.
Warum ich trotz aller Stärke oft innerlich erschöpft war.
Warum manche Wege für mich verschlossen schienen und andere sich wie ein innerer Ruf anfühlten.
Die Matrix war keine Methode, die man einfach „lernt“.
Sie war ein Schlüssel.
Eine Sprache, die ich sofort intuitiv verstand – als hätte sie all die Jahre auf mich gewartet.
Als ich begann, tiefer damit zu arbeiten, wusste ich:
Das ist das Werkzeug, mit dem ich Menschen wirklich helfen kann.
Nicht, weil ich sie verändern will, sondern weil jeder Mensch eine eigene energetische Struktur hat – einen seelischen Fingerabdruck, der einzigartig ist.
Keine allgemeinen Tipps dieser Welt können etwas ersetzen, das exakt auf deine Energien abgestimmt ist.
Die Matrix erklärt:
deine Ahnenlinien,
deine Lebensaufgaben,
deine Blockaden,
deine Fähigkeiten,
deinen Finanz- und Beziehungskanal,
deine karmischen Themen und deinen individuellen Weg.
Als ich verstand, warum mein Leben so verlaufen war, wie es verlaufen ist, wusste ich, dass ich dieses Wissen weitergeben möchte.
So entstand Avunera.
Nicht als Business.
Nicht als Idee.
Sondern als Herzensweg.
Ich möchte Menschen nicht verändern – ich möchte ihnen helfen, sich selbst zu verstehen.
Sich zu erinnern.
Sich zu beruhigen.
Ihre Energie in den Fluss zu bringen.
Und ihren eigenen Weg klarer zu sehen.
Nach all den Jahren habe ich endlich das gefunden, wonach ich so lange gesucht habe.
Und heute begleite ich Menschen genau auf dieser Reise:
Zurück zu ihrer Wahrheit.
Zurück zu ihrem Kern.
Zurück zu sich.
